Versorgungssituation
Die hochalpine Lage und die große Distanz zu kommunalen Versorgungsstrukturen macht es notwendig, dass die Hütte autark betrieben werden kann. In den Anfängen der Neuen Regensburger Hütte wurde ein kleines Wasserrad am Falbesoner Bach installiert. Aus diesem wurden 12 Volt gewonnen die zur minimalen Beleuchtung der Hütte ausreichten.
Das erste eigentliche Turbinenwasserkraftwerk wurde dann in den 70er Jahren 25 Höhenmeter unterhalb der Hütte gebaut.
Das heutige Wasserkraftwerk wurde im Sommer 1993 in Betrieb genommen.
Sollte das Wasserkraftwerk einmal ausfallen übernimmt ein zusätzliches Diesel-Notstromaggregat (ca. 24 KW Leistung) die Stromversorgung. Innerhalb weniger Minuten kann die Stromversorgung von Wasserkraft auf Diesel-Notstrom umschalten werden.
Funktionsweise
Das Wasserkraftwerk wird gespeist vom Falbesoner Bach, dieser wiederum vom Hochmoos- und Kräulferner. Über das Hohe Moos fließt das Wasser zur Wassersammlung weiter, wo das Gletscherwasser vorentsandet wird. Dann fließt es zum Wehr. Im Sandfangbecken setzt sich der feine Sand ab. Weiter, wo das Wasser in einem Dreikammersystem nochmals entsandet wird. Über eine Druckleitung schießt das Wasser 95m in das Kraftwerk in eine zweistrahlige Pelton-Turbine.
Eckdaten des Wasserkraftwerkes
der Generator bringt eine Leistung von ca. 63 KW und wird von einer
zweistrahligen Pelton-Turbine angetrieben; der Höhenunterschied von der Wasserfassung/Entsandung des Gletscherwassers vom Falbesoner Bach, welcher vorwiegend vom Hochmoosferner und Kräulferner (Ferner = Gletscher) gespeist wird, bis zur Turbine beträgt 95 Höhenmeter, womit der Druck von 9,5 bar bei der Turbine ist; der Nennwasserstand bei voller Öffnung der Turbine ist 80 l/Sekunde (jene Menge Wasser, welche pro Sekunde durch die Turbine durchschießt); die Überöffnung beträgt 90 l/Sekunde, d.h. dass 10 l Wasser bei der Wasserfassung Überlauf benötigt wird, um tageszeitliche Wasserschwankungen ausgleichen zu können.








