Der Falbesoner See ist ein Naturjuwel auf 2.575m Seehöhe. Er sollte von keinem Bergwanderer am Weg zur Neuen Regensburger Hütte "links liegen" gelassen werden. Sein türkisblaues Wasser leuchtet unwirklich in der hochalpinen Landschaft. Man passiert ihn, wenn man über die Hochmoosscharte oder das Grawagrubennieder zur Neuen Regensburger Hütte wandert. Er verbirgt sich hinter einem rund 50 Meter hohen Naturwall und ist das ganze Jahr mit türkisfarbenem Gletscherwasser gefüllt, das ins Hohe Moos entwässert und später die Stromturbine der Neuen Regensburger Hütte antreibt, um dort für viel Komfort zu sorgen.
Von der Hütte aus ist der See in knapp einer Stunde leicht zu erwandern. Es sind rund 300 Höhenmetzer zu überwinden. Der Weg schlängelt sich erst gemütlich entlang des Hohen Moss, um dann am Fusse von Blockhalden, gut markiert, stark anzusteigen. Die unzähligen Querungen des idyllischen Falbesoner Bachs sind mit kleinen Brücken leicht zu meistern.
Für Kinder gibt es unterwegs viel zu entdecken: Gasblasen, die neben den Sumpfgräsern aufsteigen, die "rostigen" eisenreichen Felsen - welche Geschichte die wohl haben, Murmeltiere, die sich verstecken wollen, die vielen Schafe, die gerne die Jause im Rucksack fressen würden (bitte nicht füttern) - der Weg ist kurzweilig. Am Ziel steht in Ufersnähe ein grosser Steinmander, an dem man gemeinsam weiter bauen kann.
Der Blick auf den See und das Hohe Moos entschädigen für alle Anstrengungen!
(Liebe Eltern, bitte achtet am See auf Eure Kinder. Der Falbesoner See ist tief und das Wasser eisig kalt.)