Neue Regensburger Hütte
   
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Kreuzspitze (3.082m) - Hausberg der NRH

Hausberg der Regensburger Hütte und 3000er mit Weg (ca. 2-2,5 h).

Der Aufstieg zur Kreuzspitze ist bis zum Wegweiser auf ca. 2.740m mit dem Aufstieg zur Plattenspitze identisch. Von der Hütte aus nach Norden, den Wegweisern „Östliche Knotenspitze, Kreuzspitze, Vordere Plattenspitze“ folgend durch den Südhang in gut einer Stunde, schnell an Höhe gewinnend zum Wegweiser auf 2.740m hier gerade aus weiter, Richtung Norden durch das Jedlasgrübl (Firn/Altschneefeld) und weiter durch den Südhang der Kreuzspitze auf den Gipfel, an den schwierigsten Stellen Versicherungen, Aufstieg wie Abstieg, auch in Kombination mit der Vorderen Plattenspitze oder Östlichen Knotenspitze (siehe dazu unter Östlicher Knotenspitze), Fernblick garantiert!

Östliche Seespitze (3.416m)

Einsamer, nicht zu unterschätzender Blockgipfel nördlich des Hochmoosferners (ca. 4,5 h).

Die Östliche Seespitze, im Winter ein begehrter Skigipfel der Franz-Senn Hütte, garantiert im Sommer zumeist Einsamkeit. Sie wird entweder in Verbindung mit der westlichen Seespitze oder über ihre Südostflanke vom Hochmoosferner bestiegen. Aufstieg bis zum ersten Eisbruch auf 3.100m siehe unter Ruderhofspitze Variante a).


Von dort entweder, wie oben beschrieben zur Westlichen Seespitze und von ihr aus über den Verbindungsgrat zur Östlichen Seespitze, oder durch die Südostflanke zum Gipfel: Dazu oberhalb des ersten Gletscherbruchs nach Norden queren und anschließend über Firn bzw. Schutt durch die Südflanke auf den West/Verbindungsgrat zwischen Westlicher und Östlicher Seespitze und auf den Gipfel, je nach Routenwahl I-II. Ein zu früher Einstieg in die Südostflanke empfiehlt sich nicht, der Aufstieg gestaltet sich etwas einfacher weiter in Richtung Westlicher Seespitze.
Der Abstieg erfolgt über die Aufstiegsroute, alternativ Überschreitung zur Westlichen Seespitze und Abstieg über Variante a) oder b)
Ein Auf-/Abstieg vom östlichen Vorgipfel zum Falbesoner Kräulferner ist auf Grund des Gletscherrückgangs nicht mehr möglich!

Bei der Besteigung der Seespitzen gilt zu beachten: Der Permafrost zieht sich immer weiter zurück, entsprechend instabil und wechselhaft sind die Verhältnisse am Verbindungsgrat und im Auf-/Abstieg durch die Flanken, diese Beschreibungen verzichten daher bewusst auf detaillierte Schilderungen, da eine eindeutige, konkrete Routenfestlegung kaum mehr möglich ist! Neben der klassischen Eisausrüstung ist die Verwendung eines Helms sehr zu empfehlen!

Bei den genannten Gehzeiten handelt es sich nur um Richtwerte, nicht berücksichtigt sind allfällige Pausen und sonstige Einflüsse (eigene Kondition, Wetter). Besonders die Überschreitung der beiden Gipfel ist ein langes, aber auch beeindruckendes Unterfangen, ein zeitiger Aufbruch empfiehlt sich!

Westliche Seespitze (3.335m)

Mittelschwerer 3000er über dem Hochmoostal (1100 Höhenmeter, ca. 7 h Gesamtgehzeit).

Der niedrigere, zugleich auch leichtere der beiden Seespitz Gipfel im hinteren Hochmoostal, zeigt sich je nach Jahreszeit von unterschiedlicher Seite, der Firn und Schnee im Frühsommer weicht im laufe der Saison immer mehr Schutt und Fels, entsprechend ändern sich die objektiven Gefahren.

Aufstieg: Von der Hütte Taleinwärts der Beschilderung „Ruderhofspitze über Hochmoosscharte“ folgen, siehe hierzu auch Ruderhofspitze Variante a)
Aufstieg über den Hochmoosferner auf der orographisch linken Seite bis zum Südostsporn auf circa 3.200m. Ab hier bieten sich je nach Schneelage zwei Möglichkeiten:

Variante a) (ca. 4,5 h)
Den Südostsporn in Richtung Hochmoosscharte umgehend und über die Fels/ Schuttflanke auf die Grat-Schulter und von dort auf den Gipfel; Abstieg wie Aufstieg oder Variante b)

Variante b) (ca. 4,5-5 h)
Aufstieg bis unter die die Hochmoosscharte, von dort über den Firnhang zum Südgrat und über diesen im kombinierten Blockgelände auf den Gipfel, Schwierigkeit je nach Routenwahl sehr variabel! Abstieg wie Aufstieg bzw. Variante a)

Der Übergang von der Westlichen zur Östlichen Seespitze stellt ein nicht zu unterschätzendes Unterfangen dar, vom tiefsten Punkt der Scharte zwischen beiden Gipfeln (auf Höhe des Südostsporns) aus über Blockschutt, eine steile Gratschneide (II- III stark ausgesetzt) und weiter über den Blockgrat zum Gipfel (3.416m) Gehzeit vom Westgipfel mindestens 1-1,5 h!

Achtung: Es gibt keinen Zwischenausstieg am Grat!

Mittlere Kräulspitze (3.302m)

Schwerer 3000er mit Einsamkeitsgarantie (ca. 3,5-4 h)!

Von der Neuen Regensburger Hütte auf Weg 138 Tal einwärts ca. 10-15 min. Nach der ersten Alubrücke Rechts ab auf den alten Weg zum Falbesoner See (rote Markierungen weiter oben) noch vor dem vom Kräulferner herableitenden Bach auf der (orografischen) linken Seitenmoräne weglos steil empor (nordosten) auf ca. 2.635m in Aufstiegsrichtung rechtshalten auf einen gut sichtbaren Felsrücken aufsteigen (Steinmann), über diesen (teilweise Pfadspuren) über dem nördlichen Rand des Falbesoner Kräulferners aufsteigen, zuletzt rechts (Nordwestlich) auf das kleine abgetrennte Firnfeld unter der Mittleren Kräulspitze, weiter aufsteigend bis zur gut sichtbaren Scharte südlich der mittleren Kräulspitze (3.228m), vom Gletscher(rest) durch eine steile, keineswegs zu unterschätzende Blockstufe auf die Scharte und weiter in brüchigem Fels am Südgrat auf den Gipfel Schwierigkeit III-IV je nach Routenwahl.

Erhebliche Gefährdung durch Steinschlag. Ein Helm ist dringend zu empfehlen, Fels/Eisausrüstung zum Abseilen ratsam! Abstieg wie auf Aufstieg, alternativ, aber nicht keineswegs leichter, direkt zum Gipfel aufsteigen.


Ebenso wie bei der Besteigung der Seespitzen gilt auch für die Mittlere Kräulspitze: Der Permafrost zieht sich immer weiter zurück, entsprechend instabil und wechselhaft sind die Verhältnisse in der Blockstufe und am Südgrat, diese Beschreibung verzichtet daher bewusst auf detaillierte Schilderungen, da eine eindeutige, konkrete Routenfestlegung kaum mehr möglich ist!

Basslerjoch (2.830m)

Aussichtsloge über dem Schrimmennieder (2.706m).

Für alle diejenigen, die auf dem Übergang zur Franz-Senn-Hütte ein zusätzliches Gipfelerlebnis „mitnehmen möchten“ und alle Freunde einfacher Aussichtsberge!

Von der Neuen Regensburger Hütte der Beschilderung zur Franz-Senn-Hütte folgen, zuerst in leichtem auf und ab über dem Falbesoner Tal, im Anschluss steiler Bergauf zum Schrimmennieder, dem Übergang zur Franz-Senn-Hütte. Oben angekommen weiter über den Bergrücken, teilweise weglos aber nie schwer auf das Basslerjoch. Wunderbarer Blick auf Wilder Freiger, Zuckerhütl und Co.

Gehzeit ca. 1,5-2 h, Abstieg wie Aufstieg oder vom Nieder hinab zur Franz-Senn-Hütte.

Östliche Knotenspitze (3.100m)

(ca. 2,5 Stunden)

Bergweg auf die Kreuzspitze von dort über kurzen scharfen Grat (Kletterei!) auf den Gipfel.

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